NATUR

Lasst uns mit Vaar über der Erde spielen!

Und hinein in die große Musik der Natur

Ein leises Murmeln entspringt meinem Herzen,

Ein Dankeschön für jeden Frühling, den ich erleben durfte.

Es pocht wie Huftritte in der Brust im Inneren.

eine Freude von Gott für mich –

das größte, das jemals jemand gefunden hat und jemals finden wird.

("Lasst uns mit dem Frühling über der Erde spielen")

Der natürliche Raum spielt in Hamsuns Werk eine wichtige Rolle.

Die Natur wird zumeist im Kontrast zu einem kulturellen Bereich dargestellt, sei es der Handelsposten, die Stadt oder Amerika. Sie ist ein Ort starker emotionaler Eindrücke, wie etwa in Pan (1894), oder der Besinnung und Ruhe, wie im Pfarrwald in Mysterien (1892).

Hamsuns Naturbeschreibungen sind von idyllischen Zügen geprägt, doch diese Idylle ist oft bedroht. In mehreren seiner Gedichte und Romane offenbart Hamsun eine pantheistische Lebenseinstellung, und sowohl in „Pan“ als auch in „Markens grøde “ (1917) wird der Natur eine göttliche Präsenz zugeschrieben. In Hamsuns einzigem Gedichtband, „Det vilde Kor“ (1904), kreisen zahlreiche Gedichte um die Sehnsucht nach und die Erfahrung der Nähe zwischen Mensch und Natur, darunter „Skjærgårdsø“ und „Gravested“.

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