EINE REZENSION
Eine Hütte – sie stand da, als ob sie in Gedanken versunken wäre – / war an die Felswand des Berges gepresst; / sie stand dort, wo das Raubtier umherstreift, / und wurde von einer alten Hecke getroffen. / Als der Sturm an Fahrt aufnahm und sich bis zur Kluft ausbreitete, / war der Besitzer der Steinhütte nicht glücklich; / da nahm er die heiligen Schriften – / und kniete nieder und betete.
1878
„A Reunion “ (1878) ist eine in Versen verfasste Erzählung in neun Strophen.
In einer Hütte auf einer einsamen Insel wird ein Schiffbrüchiger an Land gespült. Der Namenlose soll ein Mörder sein, der der Strafe entgangen ist. Nach dreißig Jahren der Einsamkeit erhält er in einer stürmischen Nacht die Gelegenheit, eine Frau zu retten, und sühnt so seine Tat. Das Gedicht endet damit, dass der namenlose Protagonist tot aufgefunden wird, die Bibel in der Hand.
Die dramatische Handlung und die pathetische Form des Gedichts verbinden es mit anderen spätromantischen Gedichten, und am auffälligsten ist vielleicht die Ähnlichkeit zu Ibsens Terje Vigen (1871).