BJÖRGERS

„Mit Blick nach Süden erhob sich rechts ein langer, steiler, mächtiger Hügel. Dahinter erhoben sich blaue Berge. Links eine kahle Klippe, von der zahlreiche Wasserfälle herabstürzten. Der Wald war voll belaubt; der Wind verströmte einen angenehmen Duft, der an das Leben in einer laubbedeckten Halle erinnerte.“

1878

Die Handlung in Bjørger (1878) beginnt mit einer Familientragödie.

Nachdem sie alles verloren haben, sterben die Eltern des fünfzehnjährigen Thor und des neugeborenen Bjørger auf tragische Weise. Die Brüder verarbeiten den Verlust unterschiedlich. Thor flieht in die Berge, während Bjørger von einem freundlichen und wohlhabenden Paar adoptiert wird. Beide sind der Dichtung verbunden, und ihre wenigen Treffen drehen sich um Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Schreiben. Thor stirbt jung, und Bjørger erlebt einen schweren Liebesbruch. Als er diesen schließlich überwindet, geht er gestärkt und verbittert daraus hervor.

Bjørger ist teilweise von der populären Literatur der damaligen Zeit beeinflusst und weist dialektale Elemente auf.

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AUS DEM GEISTLICHEN LEBEN DES MODERNEN AMERIKA

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EINE REZENSION