PFANNE

„In den letzten Tagen habe ich viel über den endlosen Tag des Sommers in Nordland nachgedacht. Ich sitze hier und denke darüber nach, über eine Hütte, in der ich gewohnt habe, und über den Wald hinter der Hütte, und ich fange an, etwas aufzuschreiben, um die Zeit zu verkürzen und zu meinem eigenen Vergnügen.“

1894

In Pan (1894) erzählt der junge Leutnant Thomas Glahn von seinen Erlebnissen im Handelsposten Sirilund in Nordland.

Wir schreiben das Jahr 1855. Glahn versucht, seinen Lebensunterhalt als Jäger und Fischer zu verdienen. Er lebt in einer einfachen Hütte und erweckt den Eindruck, zurückgezogen und im Einklang mit der Natur zu leben. Gleichzeitig pflegt er Kontakte zur lokalen Elite und beginnt eine Beziehung mit Edvarda Mack, der Tochter des Kaufmanns Mack, der im Handelsposten ansässig ist.

Der Epilog des Romans schildert, wie Thomas Glahn schließlich bei der Jagd in Indien stirbt. Glahns Bericht ist geprägt von poetischen und mythischen Beschreibungen von Stimmungen und Natur.

Obwohl der Roman zu seiner Zeit für seine wunderschönen Naturbeschreibungen gelobt wurde, ist es mittlerweile üblich geworden, Thomas Glahns Erzählstimme und seine poetische Darstellung der Realität zu kritisieren.

„Es war keine richtige Nacht mehr, die Sonne tauchte ihre Scheibe kaum ins Meer und ging dann wieder auf, rot, erneuert, als wäre sie tief gefallen und betrunken gewesen.“

„Ob du es glaubst oder nicht, mir ist hier eiskalt; ich bekomme Gänsehaut, nur weil ich in deiner Nähe bin. Es ist vor Glück.“

„Jeder Baum stand da und dachte nach.“

„Sommernächte und stille Gewässer und endlos stille Wälder. Keine Schreie, keine Schritte auf den Straßen, mein Herz war voll wie von dunklem Wein.“

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